KONVEKTA AG

Konvekta: Klimatisierungskonzepte für die Zukunft

Elektromobilität und der Kampf gegen Viren und Bakterien erfordern heute neue Prioritätssetzungen bei Klimaanlagenherstellern.

Auch in der Klimaanlagenbranche wandeln sich durch die Coronapandemie die Prioritäten. Waren die Topthemen bis vor einiger Zeit noch die Steigerung des Klimakomforts und eine intuitive Bedienung der Steuerungselemente, so hat sich diese Liste verändert. Mit der steigenden Elektromobilität und der geringen mitgeführten Energiemenge rückte zudem der Energieverbrauch für die Klimatisierung und der Komponentenkühlung verstärkt in den Fokus. Hinzu kam dieses Jahr, ausgelöst durch die Covid-19-Pandemie, der Wunsch nach effektiverer Filtertechnik zum Schutz vor Viren und Bakterien. Nicht zuletzt wurden Themen wie emissionsfreie Stadtmobilität und die Diskussion nach alternativen und umweltfreundlichen Kältemitteln zunehmend relevanter.

Wie sieht das Klimasystem der Zukunft aus?

Systeme mit modernen Materialien und Verarbeitungen bestehen heute aus einem leichten Basismaterial, das eine hohe isolierende Wirkung besitzt. Dadurch benötigt das System weniger Kältemittel und ist deutlich leichter sowie servicefreundlicher, z.B. beim Tausch von Filtern. Es gelangt auch weniger Staub und Schmutz in die Systeme. Durch eine gute Leistungsperformance bis 45 kW bieten diese Vollklimasysteme die Möglichkeit von hundertprozentiger Frischluftzufuhr und einer hohen Luftaustauschrate, die gerade in der Pandemie benötigt werden. Diese Profileigenschaften besitzt z.B. die Klimaanlagenserie Konvekta UltraLight 3.

Intelligente Luftführung 

Konvekta steht im engen Austausch mit vielen namenhaften Fahrzeugherstellern. In beratender Funktion empfiehlt das nordhessische Unternehmen, den Bereich der Fahrzeugdämmung zu optimieren. Umso weiter man Transmissionswärmeverluste minimiert – das ist die Menge an Wärme, die über die Fahrzeughülle nach außen abgegeben wird –, desto weniger Wärme oder Kälte muss durch Energie (z.B. Strom/Diesel) erzeugt werden. Eine optimierte Dämmung im Dach und in den Seitenwänden erzielt gute Effekte.

Aktuell forscht die Konvekta AG an alternativen Heizmethoden, z.B. der Großflächenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen. All diese Maßnahmen haben zum Ziel, den Wärme- und Kühlbedarf zu senken. Somit können die Klimasysteme kleiner ausgelegt werden. Durch kompaktere Bauweisen werden die Klimakomponenten leichter, Dachanlagen beanspruchen weniger Fläche und sind sparsamer im Energieverbrauch. Dies schont die Umwelt und natürlich auch die Finanzen der Betreiber. 

Wichtig: Wärme- und Kälteverteilung innerhalb des Busses

Ein weiterer Punkt um Energiekosten zu sparen ist die Wärme- und Kälteverteilung innerhalb des Busses. Die kühle Luft, die im Sommer ins Fahrzeug geleitet wird, sollte möglichst gezielt durch einen gut geführten und isolierten Luftkanal mit wenig Druckverlust in den Innenraum geleitet werden. 

Zukünftig sind durch diesen methodischen Lufttransport auch neue Konzepte der Zonenklimatisierung möglich. Hierbei wird nicht mehr das gesamte Fahrzeug mit Kälte oder Wärme gleichermaßen beaufschlagt, sondern durch moderne Sensorik und eine intelligente Steuerung in Zonen aufgeteilt und der tatsächliche Bedarf ermittelt. Das Thermomanagement fördert nur so viel temperierte Luft, wie in einem oder mehreren exponierten Bereichen benötigt wird. 

Im Winter hingegen wird die warme Luft am effektivsten in den Bus eingebracht, wenn die wärmeerzeugenden Komponenten möglichst der Breite der Fenster entsprechen. Dadurch wird die Fallluft – die durch die Fensterscheiben abgekühlte Luft – besser kompensiert. Somit wird die Kältestrahlung der Fenster weniger intensiv wahrgenommen, und der Fahrgast fühlt sich wesentlich behaglicher. 

Vertikale Luftführung

Im Bereich der Luftzufuhr empfehlen wir eine vertikale Luftführung. Hierbei strömt die klimatisierte Luft von oben in den Bus ein und wird im Fußbereich abgeführt. Es entsteht ein vertikaler Luftstrom, der Luftverwirbelungen verhindert und Partikel, die z.B. ausgeatmet werden, nach unten drückt und somit einer Verbreitung von Viren entgegenwirkt. 

Feinfilter von Freudenberg

Ergänzend wird ab Ende des Jahrs bei Konvekta ein micronAir-Feinfilter aus dem Hause Freudenberg für neue Anlagen, aber auch als Nachrüstteil zum Tausch zur Verfügung stehen. Diese filtern die Corona-Viren zu 93 bis 99 % heraus und inaktivieren diese. 

www.busplaner.de/de/news/heizungs-und-klimatechnik_konvekta-klimatisierungskonzepte-fuer-die-zukunft-57412.html